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title: "Messpunkte anlegen & verwalten"
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#### Themenübersicht

- Wie lege ich einen manuellen Messpunkt an?
- Warum ist eine eindeutige Benennung so wichtig?
- Wann nutze ich „inaktiv" und „auf Dashboard verbergen"?
- Wie füge ich eine Messgröße hinzu und warum lässt sie sich nicht mehr ändern?
- Wie konfiguriere ich Grenzwerte und Toleranzbereiche?
- Welche Aktion soll bei Toleranzabweichungen ausgelöst werden?
- Wie weise ich Sensoren bestimmten Benutzergruppen zu?
- Wann markiere ich einen Messpunkt als „kritisch"?
- Wofür sind Verfahrenshinweise gedacht?
- Wie kategorisiere ich Messpunkte sinnvoll?
- Wie kopiere ich vorhandene Messpunkte effizient?
- Wie führe ich eine manuelle Messung durch?
- Wie verknüpfe ich Messungen mit Aufgaben?
- Wann nutze ich manuelle und wann automatische Messpunkte?
- Wie lege ich einen automatischen Sensor an?
- Was steuert die Mangel-Logik bei automatischen Messpunkten?
- Warum erscheinen die Sensorwerte verzögert?


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### Wie lege ich einen manuellen Messpunkt an?

Manuelle Messpunkte sind die Grundlage für Messungen, die nicht durch automatische Sensoren erfasst werden – z. B. Buffet-Stichproben, Speisentemperaturen oder Warenannahme-Kontrollen. Die Anlage erfolgt zentral im Modul Sensorik.

- Aufruf: `Sensorik → Messpunkte → Hinzufügen`.
- Pflichtfelder: Eindeutiger Name, Standort, Art des Messpunkts (manuell oder automatisch).
- Standort-Zuweisung: Ein Messpunkt gilt immer nur für **einen** Standort. Bei mehreren Standorten muss der Messpunkt mehrfach angelegt oder über die Kopier-Funktion auf andere Standorte übertragen werden.
- Geräteanbindung (optional): Wenn ein Messpunkt mit einem hinterlegten Gerät verknüpft werden soll, lässt sich das im Feld „Geräte" zuordnen. Das ist optional und nur relevant, wenn ihr mit dem Geräte-Modul arbeitet.

#### Warum ist eine eindeutige Benennung so wichtig?

Der Name des Messpunkts ist die wichtigste Information für Mitarbeiter vor Ort und Prüfer im Audit-Fall. Eine kryptische oder mehrdeutige Benennung verursacht im Alltag Verwechslungen und Rückfragen.

- Empfehlung: Sprechende Namen wie „Buffet Hauptspeise warm" oder „Kühlhaus Keller Fleisch" statt „KH-1" oder „Sensor 3".
- Schulungssituation: Auch eine neue Mitarbeitende ohne Vorwissen muss anhand des Namens den Messpunkt im Betrieb eindeutig zuordnen können.
- Auditkonformität: Bei einer Behördenkontrolle wird der Prüfer die Messwerte den realen Geräten zuordnen wollen – mit klaren Namen reduziert sich Erklärungsbedarf erheblich.

#### Wann nutze ich „inaktiv" und „auf Dashboard verbergen"?

Unterhalb der Stammdaten gibt es zwei Schalter, die das Verhalten des Messpunkts in der täglichen Anzeige und im Betrieb steuern.

- Inaktiv: Der Messpunkt ruht vollständig. Es werden keine Messungen erwartet, keine Alarme ausgelöst.
- Anwendungsfall Inaktiv: Bauarbeiten, längere Stilllegung eines Kühlgeräts, saisonale Bereiche (z. B. Biergarten in den Wintermonaten).
- Wiederaktivierung: Wird der Messpunkt wieder auf aktiv gesetzt, läuft die reguläre Logik ab diesem Zeitpunkt wieder.
- Dashboard verbergen: Der Messpunkt erscheint nicht im Sensorik-Dashboard, ist aber funktional aktiv.
- Anwendungsfall Dashboard verbergen: Manuelle Messpunkte produzieren oft irreführende Durchschnittswerte im Dashboard. Empfehlung – manuelle Messpunkte standardmäßig aus dem Dashboard ausblenden und nur automatische Sensoren dort sichtbar lassen.

#### Wie füge ich eine Messgröße hinzu und warum lässt sie sich nicht mehr ändern?

Über das Pluszeichen unter dem Punkt „Messgröße" wird die Art der Messung festgelegt. Aktuell stehen zwei Messgrößen zur Verfügung – die Auswahl ist nach dem Speichern unwiderruflich.

- Verfügbare Messgrößen: Temperatur (in Grad Celsius) und Luftfeuchtigkeit (in Prozent).
- Schlüssel nach Speichern fixiert: Sobald ein Messpunkt gespeichert ist, lässt sich der Schlüssel (also die Messgröße) **nicht** mehr ändern. Auch die Art des Messpunkts (manuell vs. automatisch) ist nach dem Speichern fixiert.
- Was lässt sich später ändern: Name, Standort, Grenzwerte, Zuweisungen, Tags und Verfahrenshinweise.
- Empfehlung: Vor dem ersten Speichern doppelt prüfen, ob Messgröße und Messpunktart korrekt gewählt sind – sonst muss der Messpunkt neu angelegt werden.

#### Wie konfiguriere ich Grenzwerte und Toleranzbereiche?

Die Grenzwertlogik im Sensorik-Modul ist deutlich differenzierter als im Checklistenmodul. Es gibt einen grünen (akzeptablen) Bereich, einen orangenen Toleranzbereich und einen roten Mangelbereich.

- Standard-Grenzbereich: Plus 50 Grad bis minus 50 Grad – muss pro Messpunkt fachgerecht eingegrenzt werden.
- Grüner Bereich: Akzeptabler Wertebereich – z. B. 65 bis 90 Grad bei Buffet warm.
- Toleranzbereich (orange): Schwankungen, die noch nicht kritisch sind – z. B. 62 bis 65 Grad oder 90 bis 100 Grad. Lässt sich pro Messpunkt aktivieren oder deaktivieren.
- Mangelbereich (rot): Werte außerhalb des Toleranzbereichs – z. B. unter 62 Grad oder über 100 Grad.
- Qualitätsempfehlung: Auch der obere Bereich sollte realistisch begrenzt werden. Wenn Speisen dauerhaft bei über 90 Grad gehalten werden, kann die Qualität leiden – die obere Toleranz sollte nicht beliebig hoch gesetzt werden.

#### Welche Aktion soll bei Toleranzabweichungen ausgelöst werden?

Sobald ein Messwert in den Toleranzbereich oder den Mangelbereich fällt, kann das System automatisch reagieren. Die Konfiguration unterscheidet zwischen einer reinen Benachrichtigung und der Erzeugung eines Mangels.

- Benachrichtigung: Push-Nachricht an die zuständigen Mitarbeiter – Information über die Abweichung, ohne dass ein Mangel-Vorgang gestartet wird.
- Mangel erstellen: Automatische Erzeugung eines Mangels, der dann den regulären Mangelprozess durchläuft.
- Empfehlung Toleranzbereich: Reine Benachrichtigung. Im Kühlhausbereich sind kurze Toleranzüberschreitungen normal (z. B. beim Öffnen der Tür) – ein Mangel wäre überzogen.
- Empfehlung Mangelbereich: Mangel erstellen. Bei echtem Verlassen des akzeptablen Bereichs muss eine nachvollziehbare Bearbeitungskette starten.
- Auswahl deaktivieren: Wenn keine Aktion gewünscht ist (z. B. weil eine externe Alarmanlage die Überwachung übernimmt), kann sowohl Toleranz- als auch Mangelaktion leer bleiben.

#### Wie weise ich Sensoren bestimmten Benutzergruppen zu?

Standardmäßig sehen alle Mitarbeiter mit dem Recht „Sensorik" und der entsprechenden Standortzuweisung sämtliche Messpunkte. Bei vielen Sensoren empfiehlt sich eine gezielte Eingrenzung auf zuständige Benutzergruppen.

- Benutzer-Zuweisung am Messpunkt: Im unteren Bereich des Messpunkts lässt sich definieren, welche Benutzergruppen oder einzelnen Personen Zugriff auf die Daten haben.
- Mangel-Zuweisung: Separat steuerbar – ein aus dem Messpunkt entstehender Mangel kann an eine andere Benutzergruppe gehen als die allgemeine Sensor-Sicht.
- Anwendungsfall: An einem Standort gibt es 10 Sensoren für Benutzergruppe A (Küche) und 10 für Benutzergruppe B (Service) – jede Gruppe soll nur ihre eigenen Sensoren sehen.
- Anwendungsfall Mangel-Eskalation: Mängel aus Temperaturmessungen sollen zusätzlich an die QS-Verantwortlichen gehen – diese werden in der Mangel-Zuweisung ergänzt.

#### Wann markiere ich einen Messpunkt als „kritisch"?

Über die Option „Welt größer als kritisch markieren" lassen sich Messpunkte besonders kennzeichnen. Die Funktion ist aktuell vorwiegend optisch – mit dem Update des Mangelmanagements wird sie aber funktionsfähig.

- Aktueller Zustand: Rein optische Kennzeichnung kritischer Messpunkte.
- Künftige Funktion: Mit dem Update des Mangelmanagements werden auf Basis dieser Markierung **Eskalationsstufen** ausgelöst – z. B. automatische Weiterleitung an Vorgesetzte oder schnellere Benachrichtigungsfrequenz.
- Empfehlung: Bei wirklich kritischen Messpunkten (z. B. Frischfisch-Kühlhäuser, Hackfleisch-Verarbeitung) die Markierung jetzt schon setzen – damit ist die Funktion sofort wirksam, sobald das Mangelmanagement-Update produktiv geht.

#### Wofür sind Verfahrenshinweise gedacht?

Das Feld „Verfahrenshinweis Temperatur" zeigt dem Mitarbeiter beim Eintragen eines abweichenden Wertes konkrete Handlungsanweisungen an. Das ist insbesondere bei manuellen Messpunkten relevant.

- Funktion: Bei einer abweichenden manuellen Messung erscheint der hinterlegte Text als Pop-up – z. B. „Bei Temperatur über 65 Grad: Gericht sofort vom Buffet nehmen und erneut erhitzen".
- Anwendung manuelle Messung: Mitarbeiter trägt einen Wert ein, der Mangelbereich oder Toleranzbereich erreicht → Verfahrenshinweis erscheint.
- Anwendung automatische Messung: Bei automatischen Sensoren ist der Mitarbeiter nicht aktiv am Messvorgang beteiligt – Verfahrenshinweise sind hier weniger zielführend und können weggelassen werden.

#### Wie kategorisiere ich Messpunkte sinnvoll?

Mit der Tag-Funktion lassen sich Messpunkte gruppieren – nützlich für die spätere Filterung und Auswertung.

- Standard-Tags: „Manuelle Messung" und „Automatische Messung" werden automatisch gesetzt.
- Eigene Tags: Frei vergebbar – z. B. nach Funktionsbereich („Buffet", „Lager", „Warenannahme"), nach räumlicher Zugehörigkeit („Kellergeschoss", „Erdgeschoss") oder nach Zuständigkeit („Küche", „Service").
- Anwendung in der Auswertung: Filter im Analyse-Bereich erlauben das gezielte Anzeigen bestimmter Sensor-Gruppen.
- Empfehlung: Bei vielen Messpunkten lohnt sich eine durchdachte Tag-Strategie – sie spart später viel Filterzeit.

#### Wie kopiere ich vorhandene Messpunkte effizient?

Wenn mehrere ähnliche Messpunkte angelegt werden müssen (z. B. mehrere Buffet-Sensoren mit gleichen Grenzwerten), spart die Kopier-Funktion erheblich Aufwand.

- Aufruf: Beim Messpunkt → „Kopieren".
- Was wird kopiert: Grenzwerte, Toleranzen, Aktionen bei Abweichung, Benutzer-Zuweisungen, Tags, Verfahrenshinweise.
- Was muss neu eingetragen werden: Name (immer eindeutig – wird **nicht** mit kopiert), Standort, ggf. Sensor-ID bei automatischen Sensoren.
- Sinnvoller Workflow: Einen sauberen Referenz-Messpunkt anlegen, dann diesen für ähnliche Messpunkte als Vorlage nutzen.

#### Wie führe ich eine manuelle Messung durch?

Manuelle Messungen lassen sich auf drei Wegen durchführen: über einen QR-Code am Messort, direkt aus dem Erstellen-Menü oder über eine zugewiesene Aufgabe.

- Weg 1 – QR-Code: Pro Messpunkt einen QR-Code generieren und ausdrucken → am Messort anbringen → Mitarbeiter scannt den Code → Messwerteingabe öffnet sich direkt.
- Weg 2 – Manuelles Erstellen: `Erstellen → Manuelle Messung` → Messpunkt auswählen → Wert eintragen.
- Weg 3 – Bluetooth-Thermometer: Wert wird beim Messen automatisch in das System übertragen.
- Messobjekt eintragen: Optional kann angegeben werden, was konkret gemessen wurde – z. B. „Schnitzel" oder „Roulade". Damit bleibt nachvollziehbar, welches Gericht bei welcher Temperatur war.
- Kommentar: Optionales Freitextfeld für besondere Vermerke.
- Anzeige im Dashboard: Der zuletzt gemessene Wert wird im Dashboard angezeigt – frühere Werte sind im Detailverlauf des Messpunkts einsehbar.

#### Wie verknüpfe ich Messungen mit Aufgaben?

Damit Messungen verlässlich und zeitgesteuert durchgeführt werden, lassen sich Aufgaben mit Messpunkten verknüpfen.

- Aufgabentyp Temperaturmessung: Bei Aufgaben den Typ „Temperaturmessung" wählen.
- Messpunkte zuordnen: Mehrere Messpunkte gleichzeitig in einer Aufgabe bündeln – z. B. „Buffet mittags: Hauptspeise warm, Sättigungsbeilage warm".
- Zeitsteuerung: Wiederholungslogik nutzen – z. B. Montag bis Freitag, jeweils bis 14:00 Uhr fällig.
- Standort- und Gruppenzuweisung: Aufgabe an den Standort und an die zuständige Benutzergruppe (z. B. Küche) zuweisen.
- Mitarbeiter-Sicht: Die Aufgabe erscheint im Dashboard des Mitarbeiters → er führt die Messung durch → Aufgabe wird abgeschlossen → Werte landen direkt im Sensorik-Dashboard.

#### Wann nutze ich manuelle und wann automatische Messpunkte?

Die Entscheidung zwischen manuell und automatisch hängt von der Art der Messung und der Erreichbarkeit des Messorts ab.

- Manuelle Messpunkte – sinnvoll bei: Stichproben in offenen Bereichen (Buffet, Speisenausgabe, Warenannahme), Bereichen ohne dauerhaft platzierbare Sonde, ad-hoc-Messungen bei wechselnden Speisen.
- Automatische Messpunkte – sinnvoll bei: Kühlhäusern, Kühlschränken, Kühlschubladen, Konvektomaten mit API-Anbindung, allen Bereichen mit konstanter Dauerüberwachung.
- Mischbetrieb: In den meisten Betrieben ist eine Kombination sinnvoll – automatisch für die Dauerüberwachung der Kühltechnik, manuell für Stichproben in offenen Bereichen.
- Geräte-Anbindung: Bei Konvektomaten oder anderen smarten Geräten kann die API-Anbindung als zusätzlicher Datenkanal genutzt werden – auch das ist im Sensorik-Modul abbildbar.

#### Wie lege ich einen automatischen Sensor an?

Automatische Sensoren werden ähnlich angelegt wie manuelle Messpunkte – ergänzt um den Sensortyp und die eindeutige Sensor-ID des Hardware-Geräts.

- Vorbereitung: Die API-Schnittstelle des verwendeten Sensor-Herstellers muss in der Mandanten-Einstellung freigegeben sein. Diese Konfiguration nimmt in der Regel der QMSpot-Support vor – Anwender müssen hier nichts manuell pflegen.
- Anlage: `Sensorik → Messpunkte → Hinzufügen` → Name, Standort, Messpunktart „automatisch", Sensortyp aus Dropdown wählen.
- Sensor-ID hinterlegen: Die ID steht physisch auf dem Sensor oder dem Karton. Im Feld „Sensor-ID" eintragen.
- Sichtbarkeit: Automatische Sensoren standardmäßig im Dashboard sichtbar lassen – sie sind der eigentliche Mehrwert der Dashboard-Übersicht.
- Grenzwerte und Toleranzen: Genau wie bei manuellen Messpunkten konfigurieren.
- Admin-Einstellungen: Mess- und Sendeintervall sowie Zeitüberschreitungs-Schwellen sind je Sensortyp **voreingestellt**. Diese Werte sollten ohne Rücksprache **nicht** verändert werden – falsche Einstellungen führen zu Batterieverbrauch, Datenlücken oder Fehlalarmen.

#### Was steuert die Mangel-Logik bei automatischen Messpunkten?

Anders als bei manuellen Messpunkten gibt es bei automatischen Sensoren die Möglichkeit, die Mangel-Erzeugung **zeitlich** zu verzögern. Damit werden kurzfristige Schwankungen herausgefiltert.

- Mangel erstellen nach X Minuten Toleranzbereich: Der Mangel wird erst ausgelöst, wenn der Wert über die festgelegte Zeitspanne im Toleranzbereich verbleibt.
- Mindestwert für Sensoren mit stündlicher Übertragung: Da die Daten nur einmal pro Stunde übertragen werden, sollte der Mindestwert mindestens eine Stunde betragen. Sinnvoll sind 120 Minuten (Toleranz) und 60 Minuten (Mangel).
- Mangel sofort bei Grenzwertabweichung: Wenn keine Verzögerung gewünscht ist, lässt sich die Zeit auf null setzen → Mangel wird beim ersten erfassten Grenzwertüberschritt erzeugt.
- Anwendungsfall lange Toleranzzeiten: Bei häufigen Türöffnungen (z. B. Kühlhaus mit hoher Frequenz) verhindern lange Toleranzzeiten ständige Falsch-Mängel.
- Anwendungsfall kurze Toleranzzeiten: Bei besonders sensiblen Kühlbereichen (z. B. Frischfisch) kann eine schnelle Reaktion erforderlich sein – hier sind kurze Schwellen sinnvoll.

#### Warum erscheinen die Sensorwerte verzögert?

Wer einen neuen automatischen Sensor anlegt, sieht die ersten Werte nicht sofort – das hat technische Gründe und ist normales Systemverhalten.

- Übertragungsrhythmus: Sensoren senden Daten nach festen Intervallen (typisch: stündliche Übertragung bei Mobilfunk-Sensoren).
- Verarbeitungszeit: Nach Eingang im System dauert die Verarbeitung typischerweise 10–15 Minuten, bis die Werte im Dashboard sichtbar sind.
- Gesamtwartezeit nach Anlage: In der Regel erscheinen die ersten Werte 15–60 Minuten nach Sensor-Aktivierung.
- Keine Echtzeit-Daten: Wer eine sekundengenaue Live-Überwachung benötigt (z. B. für hochsensible Prozesse), muss andere Lösungswege wählen. Das Sensorik-Modul ist für kontinuierliche, aber nicht für Echtzeit-Überwachung ausgelegt.
- Konsequenz: Im Alltag stellt die Verzögerung kein Problem dar – für die übliche Überwachung von Kühltemperaturen und Speisentemperaturen ist die Datenfrequenz absolut ausreichend.

#### Fazit

Mit dem Anlegen von Messpunkten legt ihr das Fundament für die gesamte Sensorik-Nutzung im Betrieb. Drei Punkte sind dabei besonders wichtig: Erstens, **eindeutige Benennung und saubere Standortzuweisung** – jeder Messpunkt sollte für Mitarbeiter und Prüfer ohne Erklärung verständlich sein. Zweitens, **die Grenzwertlogik bewusst konfigurieren** – im Toleranzbereich reicht meist eine Benachrichtigung, im Mangelbereich sollte ein Mangel erzeugt werden. Bei automatischen Sensoren über die Zeitverzögerung kurze Schwankungen herausfiltern, statt jedes Türöffnen als Mangel zu werten. Und drittens, **die Kopier-Funktion konsequent nutzen** – ein einmal sauber angelegter Referenz-Messpunkt ist die Vorlage für alle weiteren, das spart bei größeren Sensor-Setups erhebliche Pflegezeit. Wer beim Anlegen Sorgfalt walten lässt, schafft sich eine Sensorik-Struktur, die im Alltag wartungsarm läuft und im Ernstfall zuverlässig auf Abweichungen reagiert – ohne ständig durch Falsch-Alarme zu nerven.